Ursula Schmadel

Garderoben-Servicekraft im Catering

stadtholding.de

Wie erlebst Du die Zeit der Corona-Krise? Wie wirkt sich das auf Deinen Alltag und Dein Schaffen aus?

Meine Arbeit als Garderoben-Servicekraft im Cateringbereich habe ich stets mit viel Liebe und Herzblut ausgeführt. Diese Arbeit konnte ich leider Anfang März 2020 nicht mehr ausüben. In der Veranstaltungsstätte, in der ich grundsätzlich arbeite, habe ich zurzeit keine Zukunftsperspektiven mehr. Zur Bewältigung der Corona-Pandemie hat mein Arbeitsplatz viele Opfer gebracht. Wir waren die ersten, wo die Serviceleistungen in der Garderobe und Catering geschlossen wurden und wir werden wohl auch die letzten sein, die wieder arbeiten dürfen. Das bedeutet für mich sehr viel Stress. Mir fehlen die Perspektiven und die Planungssicherheiten für mich und die Kultur im Gesamten. Ich verliere immer mehr an Vertrauen in die Politik.

Es wurden jede Menge Hilfspakete geschnürt – auch für Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche. Funktioniert das für Dich?

Ich bin sehr froh, dass ich nicht auf die Hilfspakete und Förderprogramme angewiesen bin und dass diese den Menschen zur Verfügung gestellt werden können, die diese wesentlich dringender benötigen. Ich habe einen guten Arbeitgeber, der Verantwortung und Fürsorge zeigt. Zum Glück konnte ich, in einem anderen Bereich meines Unternehmens arbeiten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Was sind Deine Wünsche für die Zukunft der Kulturstadt Landau?

Ich wünsche mir, dass es bald Lösungen für die fatalen Situationen gibt. Es wäre schön, wenn die Kultur- und Veranstaltungsbranche sich so schnell wie möglich von der Krise erholen und wieder etwas Lebensqualität erhalten.