Jan Öniz

Veranstaltungstechniker

stadtholding.de

Wie erlebst Du die Zeit der Corona-Krise? Wie wirkt sich das auf Deinen Alltag und Dein Schaffen aus?

Den Alltag belastet es natürlich größtenteils negativ, da der soziale Kontakt auf ein Minimum reduziert werden musste. Als geselliger Mensch eine starke Einschränkung. Das Ausweichen auf Videotelefonie etc. bringt nicht sonderlich viel.

Es zehrt auch an einem, weil ich meinen Job nicht mehr so ausführen kann, wie man es kennt. Durch den Wegfall aller Veranstaltungen begrenzt sich das Arbeiten auf Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Ich kann von Glück sprechen, bei einem öffentlichen Arbeitgeber zu sein, bei dem ich weniger um meinen Job bangen muss. Das einzig Positive daran ist, dass man mehr Zeit hat, um private Projekte zu realisieren.

Es wurden jede Menge Hilfspakete geschnürt – auch für Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche. Funktioniert das für Dich?

Das einzige wovon ich profitiere ist, dass Verdi gut für den öffentlichen Dienst ausgehandelt hat und es trotz Kurzarbeit zu einem halbwegs normalen Gehalt reicht. Gleichermaßen hoffe ich, dass auch die Freischaffenden innerhalb der Branche durch die Programme des Staates gefördert werden!

Was sind Deine Wünsche für die Zukunft der Kulturstadt Landau?

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Menschen durch die Pandemie nicht nachhaltig sozial geschädigt sind und diese wieder zahlreich Kulturveranstaltungen besuchen kommen, sobald es wieder möglich ist.