Frederik Rößler

Veranstalter

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Wie erlebst Du die Zeit der Corona-Krise? Wie wirkt sich das auf Deinen Alltag und Dein Schaffen aus?

Die Corona-Krise lässt einem die Zeit „sozial entkernt“ erleben. Man hat keine Kontakte außerhalb seines festen Freundeskreis und sogar ein Lächeln beim Einkaufen mit Fremden ist durch die Mund-Nase-Masken verwehrt. 

Das Schaffen hat sich auch komplett verändert. Ohne Menschen, die zusammenkommen, lässt sich so gut wie keine Kultur verwirklichen. Man sucht sich dann halt Alternativen, wenn die Tätigkeit einfach nicht mehr ausführbar ist. Es versetzt einen in Unruhe, denn klar hält einem die andere Arbeit über Wasser, aber man kommt halt nicht weiter in seinem Beruf. 

Trotzdem gibt es auch positive Punkte, man wurde aus seinem gewohnten Rhythmus geholt, was auch gute Seiten hat. Ein wenig zur Ruhe kommen, viel reflektieren und neue Hobbys entdecken – always look on the bright side of life! 

Es wurden jede Menge Hilfspakete geschnürt – auch für Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche. Funktioniert das für Dich?

Ja, einigermaßen. Also die Hilfspakete brauchten, wie man ja weiß, sehr lange und können nur von einem Steuerberater beantragt werden, helfen einem aber nicht Insolvent zu gehen. Leider reichen sie nur für Miete und Fixkosten, sonstige Lebenshaltungskosten sind damit nicht abgedeckt.

Förderprogramme gibt es tatsächlich einige und wenn man sich damit beschäftigt, hat man die Möglichkeit für seine Kulturarbeit Förderungen zu erhalten. Wie haben auch eine Förderung vom “Kultursommer Rheinland-Pfalz” erhalten!

Was sind Deine Wünsche für die Zukunft der Kulturstadt Landau?

Ich habe keine großen Wünsche, eine Belebung des Nachtlebens fände ich natürlich ansprechend. Allgemein funktioniert die Kommunikation mit den Behörden sehr gut und man erhält immer Unterstützung!